Indien

Wir möchten euch dazu auffordern, mit uns, für die Menschen in Jammu und Kaschmir, insbesondere Srinagar, zu beten.
Wie viele vielleicht schon aus den Nachrichten wissen, kam es dort zu schweren Überschwemmungen mit einigen 100 Toten.
Wir selbst waren bis vor einigen Tagen dort, durften viele tolle Menschen aus dieser Gegend kennenlernen und mit ihnen unseren Glauben feiern.
Kaschmir gilt als "Paradies auf Erden", so haben wir es zumindest empfunden. Wenn man die Bilder im Fernsehen sieht, so kann man diesen Eindruck nicht nachvollziehen.
Deshalb wollen wir euch bitten, dass ihr die Region und ganz besonders die Menschen, die von den schweren Fluten betroffen sind, mit in euer Gebet nehmt.

We would like to ask you to pray with us, for the people in Jammu and Kashmir, especially Srinagar.
As many may already know from the news, it came to several floods with hundreds of dead people.
We spent some days of our trip there, were able to get to know many great people out of this area and celebrated our faith with them.
Kashmir is considered a "paradise on earth", and we felt it at least.
If one sees the pictures on TV, he or she may not understand this image.
Therefore we want to ask you, to take the region and especially the people who are affected by the severe flooding in your prayers.

God bless you!!

Liebe Schwestern und Brüder,
seit 27 Jahren sind die Propstei Oberhessen und das Evangelische Dekanat Wetterau partnerschaftlich mit der nordindischen Diözese Amritsar verbunden. Zur Diözese gehört auch die Region Kaschmir.
Kaschmir wurde jetzt von einer Flutkatastrophe getroffen, deren Ausmaß der Oderflut 2002 vergleichbar ist. Doch in Kaschmir gibt es keine staatliche Unterstützung, keine Zurverfügungstellung von Wasser, keine organisierten Notunterkünfte. Viele Gemeinden können nicht erreicht werden, Straßen sind unpassierbar, Telefonkontakte abgebrochen. Die Nachrichten von Bischof Samantoroy alarmieren uns, er bittet uns dringend um Unterstützung.
Diese Bitte geben wir an alle Gemeindeglieder und Gäste in unseren Kirchen weiter. Wenn Sie etwas erübrigen können, danken wir Ihnen sehr.
Es sind keine unbekannten Orte, von denen uns Bischof Samantaroy berichtet: die Schule, in der jetzt vier Meter hoch das Wasser steht, hat erst im Juni eine Delegation aus der Wetterau mit Dekan Guth besucht. Da sind viele Pläne für gemeinsame Projekte entstanden - doch nun fehlt das Allernötigste. Nur wenige Wochen liegt der Besuch unserer Jugenddelegation in Kaschmir zurück. Im Oktober wird eine weitere Gruppe aus dem Dekanat nach Nordindien reisen.
Es sind Freunde, die dort in Not sind.
Wir haben im Dekanat ein eigenes Konto für die Diözese Amritsar - alle Spenden werden direkt nach Kaschmir und für die Versorgung der Menschen dort eingesetzt.

Das Spendenkonto finden Sie auf den Internetseiten der EKHN und des Evangelischen Dekanats Wetterau (www. wetterau-evangelisch.de)

Spendenkonto
Partnerschaftsausschuss Amritsar
Evangelische Kreditgenossenschaft Frankfurt / Main (EKK)
IBAN: DE20520604100004002350,
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort "Flutopfer Kaschmir"

Soforthilfe für Opfer der Flutkatastrophe
in Nordindien bereitgestellt
30.000 Euro für kirchliche Initiative – Aufruf zu Spenden
Darmstadt, 11. September 2014. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) stellt 30.000 Euro Soforthilfe für die Opfer der Flutkatastrophe im indischen Bundesstaat Jammu und Kaschmir zur Verfügung. Das Geld geht direkt an die hessen-nassauische Partnerkirche vor Ort und soll für die Versorgung mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Medikamenten und dem Aufbau von Notunterkünften verwendet werden. Die Diözese Amritsar der Church of North India hat dazu eine Hilfs- und Wiederaufbau-Initiative unter dem Motto „Liebe in Aktion“ gegründet, um Menschen in Not zu helfen. Für den Leiter des Zentrums Ökumene der EKHN, Detlev Knoche, sind die Überflutungen „eine schreckliche Katastrophe für die Menschen im Kaschmirtal. Sie werfen die Entwicklung der Region möglicherweise um Jahre zurück“. Die EKHN und der Partnerschaftsausschuss der Propstei Oberhessen rufen deshalb zu weiteren Spenden auf.
Am vergangenen Wochenende wurde der nordindische Bundesstaat Jammu und Kaschmir von der schlimmsten Überschwemmung seit 60 Jahren getroffen. Schätzungen zufolge kamen dabei mehr als 300 Menschen ums Leben. Hunderte von Dörfern wurden unter Wasser gesetzt, Straßenverbindungen unterbrochen und Brücken zerstört. Die Regenfälle haben darüber hinaus ausgedehnte Schäden an Viehherden sowie an tausenden von Häusern, der Wasserversorgung, der Nahrungsmittelversorgung und der Telekommunikation bewirkt, sodass auch Hilfs- und Rettungsoperationen behindert sind. Obwohl in den vergangenen Tagen mehr als 75.000 Menschen evakuiert wurden, warten noch immer mehr als 400.000 Menschen in der Region auf Rettung. Stark betroffen ist auch die hessen-nassauische Partnerdiözese Amritsar der Church of North India. Unter anderem wurden die All Saints Church sowie die Tyndale Biscoe & Mallinson School in Srinagar und das John Bishop Memorial Hospital in Anantnag schwer beschädigt.